Info zu Le Méridien

Geschichte

Die international renommierte Marke Le Méridien wurde 1972 von Air France gegründet, "damit sich ihre Kunden unterwegs wie zu Hause fühlen können". Das erste Le Méridien Hotel wurde als Hotel mit 1.000 Zimmern in Paris eröffnet – das Le Méridien Etoile. Nach nur zwei Jahren war das Unternehmen auf 10 Hotels in Europa und Afrika angewachsen. Innerhalb von sechs Jahren stieg die Zahl der Hotels in Europa, Afrika, Französisch-Westindien, Kanada, Südamerika, dem Nahen Osten und Mauritius auf 21. Die Hotelkette expandierte weiter und war bis zum Jahr 1991 auf 58 Hotels angewachsen.

Ende des Jahres 1994 wurde Le Méridien von dem britischen Hotelgiganten Forte akquiriert, der wiederum 1996 von der Granada Group plc übernommen wurde. Durch den Zusammenschluss des Mutterkonzerns von Forte, Granada Group plc und dem weltweit agierenden Catering-Giganten, Compass Group plc, im Jahre 2000, und der anschließenden erneuten Trennung der beiden Unternehmen im Februar 2001 ging das Eigentum an der Forte Hotel Group und seiner drei Marken (Le Méridien, Heritage Hotels und Posthouse Hotels) an die Compass Group über.

Im Mai 2001 kündigte Nomura International plc die Übernahme der Le Méridien Hotels & Resorts von der Compass Group plc für 1,9 Milliarden US-Dollar an, wodurch Le Méridien mit Principal Hotels, die im Februar 2001 erworben worden war, vereinigt wurde. Im Dezember 2003 erfolgte dann der Erwerb der nachrangig besicherten Verbindlichkeiten (Senior Debt) von Le Méridien durch Lehman Brothers Holdings.

Im November 2005 erwarb Starwood Hotels and Resorts Worldwide, Inc. das Marken- und Lizenzgeschäft von Le Méridien. In einem separaten Geschäft gründeten Starwood Capital (ein von Starwood Hotels and Resorts Worldwide, Inc. unabhängiges Unternehmen) und Lehman Brothers ein Joint Venture zur Akquise des aus Eigentum und Verpachtung bestehenden Immobilienvermögens.