The Westin St. Francis San Francisco on Union Square

  • 335 Powell Street
  • San Francisco,
  • Kalifornien
  • 94102
  • USA
  • Landkarte

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The Westin St. Francis San Francisco on Union Square - Historische Phoenix Lobby (1907)

Historische Phoenix Lobby (1907)

The Westin St. Francis San Francisco on Union Square
Eine farbenfrohe Geschichte

Das Paris des Westens
Zur Jahrhundertwende verkündeten die gesetzlichen Vertreter der Charles Crocker-Familie ihre Pläne, das beste Hotel an der Pazifikküste zu bauen. Sie hatten die Vision, aus San Francisco das "Paris des Westens" zu machen. Nachdem Sie alle Grand Hotels Europas (von denen in Berlin, Wien und Monaco über das Claridge's in London bis zum Ritz in Paris) unter die Lupe genommen hatten, begann der Bau des ersten St. Francis Hotels. Zwei Jahre und 2,5 Millionen US-Dollar später öffneten sich am 21. März 1904 die Türen des St. Francis. Um sieben Uhr am gleichen Abend wartete eine Schlange aus Kutschen und Automobilen, die drei Blöcke lang war, darauf, sich den hell erleuchteten Türmen des St. Francis nähern zu können. Das Hotel wurde so beliebt, dass die Besitzer nach nur sechs Monaten ihren Plan verkündeten, einen dritten Flügel, zwei Apartment-Ebenen und einen Ballsaal hinzufügen zu wollen. Das Hotel war zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen, literarischen und künstlerischen Lebens der Stadt geworden.

Der Treffpunkt
"Wir treffen uns unter der Uhr" ist noch heute, nach beinahe einem Jahrhundert, ein beliebter Satz. Unter diesem antiken Zeitmesser trafen sich bereits Mütter und Töchter, Söhne und Väter, Freunde und Liebende, Männer und Frauen aus der ganzen Welt. Man hat wahrlich das Gefühl, die Zeit würde in Gegenwart dieser Magneta-Uhr stehenbleiben; hier hat soviel stattgefunden, so ein großer Teil der Welt ist vorübergegangen. Als die erste Kontrolluhr, die in den Westen gebracht wurde, wurde sie nach dem Erdbeben und dem Feuer von 1906 in der Powell-Street-Lobby des Hotels aufgestellt. Heute dient sie als dauerhaftes Symbol der Langlebigkeit des Hotels.

Eine Legende, die der Zeit standhält
Als das Erdbeben von 1906 kurz nach fünf Uhr morgens zuschlug, hielt die Substanz des St. Francis zunächst stand. Chef Victor Hirtzler und seine Mitarbeiter fegten die Küche aus und servierten dem Tenor Enrico Caruso und anderen Mitgliedern der Metropolitan Opera Company, die in ihren Nachtgewändern aus einem anderen Hotel in die Sicherheit des Union Square geeilt sind, im Café Frühstück. Der junge Schauspieler John Barrymore verhielt sich auf die für ihn typische Weise, nachdem er die Nacht durchgefeiert hatte: Er ging nach oben in sein Zimmer und legte sich schlafen, bis der letzte Alarm erklang. Auch wenn das Hotel nur leicht von dem Erdbeben beschädigt worden war, war das folgende Feuer doch verheerend. Daher war es eine Überraschung, als Arbeiter den Foxterrier des Weinkellners verängstigt, aber lebend im Keller des Hotels fanden. Natürlich wurde der Hund, der "Francis" getauft wurde, bald zum Symbol für das Überleben des Hotels. Nur 19 Monate nach dem Feuer öffnete das St. Francis wieder – und zeigte damit der Welt, dass San Francisco über den Schicksalsschlag triumphiert hatte.

Die vollkommene "Weißer Handschuh"-Behandlung
Seit 1938 bietet das Westin St. Francis San Francisco on Union Square seinen Gästen den einzigen Silbermünzenreinigungsbetrieb der Welt. Diese Tradition wurde eingeführt, als der Geschäftsführer des Hotels darauf bestand, dass die Silbermünzen (die damalige Währung) gesäubert werden sollten, damit die weißen Handschuhe der Damen nicht beschmutzt wurden. Regelmäßig wird das Wechselgeld eingesammelt, gewaschen und in einer Silberpoliermaschine poliert, abgespült und unter heißen Lampen getrocknet und dann wieder zurück zur Rezeption gebracht. Seit mehr als 31 Jahren wäscht Arnold Batliner das Geld des St. Francis; er hat geschätzte 17 Millionen US-Dollar Wechselgeld gesäubert. Heutzutage weiß jeder Taxifahrer und Kassierer in San Francisco, dass die strahlenden Geldstücke, die sie bekommen, vermutlich vom St. Francis stammen. Nur ein weiterer Grund, warum diese Grand Dame einzigartig dasteht.